Neues aus KA


Was ist wahr, was falsch?
24. Oktober 2008, 16:57
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Dies soll jetzt keine große Abhandlung über das Thema Wahrheit werden (vielleicht kommt das ein ander mal), vielmehr eine kurzer Rüchblick über die bewegendsten Momente meiner letzten Woche:

Der Kernsatz der ersten Vorlesung zur Höheren Mathematik: „Aussagen sind entweder war oder falsch!“

Dies ist in der Tat die wichtigste Tatsache der Mathematik – und des gesamgten menschlichen Seins, meiner Meinung nach, doch er sollte gewaltig erschüttert werden. Daran sind meine rosa Freunde schuld – die Heinis von der Telekom:

–> Besuch im T-Punkt – ich bestelle T-DSL   {streng mathematisch noch keine Aussage}

–> Besuch im T-Punkt – nach einer Woche frage ich noch einmal nach, was ist – Herr XY kümmert sich perönlich drum! {streng mathematisch immer noch keine Aussage}

–> Besuch im T-Punkt – alles geht klar! – Den Router und Spliter kann ich gleich mitnehmen!   {die Aussage ist wahr}

1. Brief (17.10.) : sinngemäß: „Vielen Dank für Ihr Interesse an einem T-DSL Anschluss! Dieses und Jenes haben wir für sie gebucht und freuen uns, Ihren Anschluss zum 24.10. Schalten zu können!“   {die Aussage ist immer noch wahr}

2. Brief (18.10.): Installation-CD, Zugangsdaten, etc.   {die Aussage bleibt wahr}

3. Brief (20.10.): sinngemäß: „Vielen Dank für Ihr Interesse an einem T-DSL Anschluss! Dieses und Jenes haben wir für sie gebucht und müssen ihnen leider mitteilen, dass wir Ihrem Auftrag aus technischen Gründen leider nicht schalten können! Ihr Auftrag wird storniert.“    {die Aussage ist falsch}

–> Besuch im T-Punkt – ich gebe den Router zurück, versichere mich, dass mein Auftrag wiklich storniert ist.   {die Aussage bleibt falsch}

–> Besuch bei KabelBW – ich brauche ja immerhin doch Internet!

4. Brief (21.10.): sinngemäß: „Die von Ihnen gewünschten Features zu Ihrem Anschluss (Einzelverbindungsnachweis, nicht ins Telefonbuch etc.) wurden bestätigt und sind für sie verfügbar!“   {die Aussage ist wieder wahr}

–> Besuch im T-Punkt – ich frage nach, was los ist: Ergebnis: kein DSL   {die Aussage ist wieder falsch}

5. Brief (22.10.): eigentlich Paket: ich bekomme einen Splitter für mein T-DSL Paket zugeschickt!   {die Aussage ist wieder wahr}

–> Besuch im T-Punkt – ich gebe den Splitter wieder zurück und Frage mich, was hier wohl schief läuft.   {die Aussage ist trotzdem weiter falsch}

6. Brief 23.10.): dieses Mal von mir (per Einschreiben): sinngemäß: „HIermit widerrufe ich sämtliche an die Deutsche Telekom AG ergangenen Aufträge, usw… blablabla“   {hoffentlich endgültig: die Aussage ist falsch}

Noch einmal zur Erinnerung: „Aussagen sind entweder war oder falsch!“ – Was an diesem einfachen Zusammenhang hat die Telekom nicht verstanden? Oder haben die etwa ein neues mathematisches Phänomen entdeckt? Alterniernde Aussagen!?! Mal wahr mal falsch! So wie’s ihnen grad passt! Da hat einer einen Nobelpreis verdient! Andere forschen Jahrzehnte und kommen zu nichts und die Telekom entdeckt mathematische Wunder nur indem sie ein bisschen Scheiß baut – das ist unfair!

Naja ich hoffe nur, dass ich keinen Brief mit einem rosa T mehr bekomm und dass ich irgendwann Internet hab. Bis dahin bin ich froh, dass mein restliches Leben in den Händen von jemandem liegt, der wirklich weiß, was wahr und falsch ist!



guter Platz
18. Oktober 2008, 17:07
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um die Umgebung zu erkunden!

hoch oben – über allen andern
den Überblick bewahren
sehen, was passiert

nur nicht runterfallen!



Teilen
18. Oktober 2008, 16:55
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Geteiles Leid ist halbes Leid und geteilte Freude doppelte Freude!

Wer’s noch nicht wusste: das ist wahr!

Hau (dieses Indianer-Hau) – ich habe gesprochen!



Seb allein in KA
16. Oktober 2008, 16:05
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Nun bin ich also in KA! Seid knapp 2 Wochen… und wie isses so? Aaaaaalso:
KARLSRUHE…
- ist eine große, böse Stadt! Ich als Landei (RT ist nicht wirklich groß…) war am Anfang doch ein bisschen überfordert. Die Straßenbahnen z.B: die sind gemein! Riesen Kreuzungen und von überall kommen die Monster angerollt – und ich mittendrin. !!ding, ding!! Mittlerweile schaff ich’s auch ohne Lebensängste durch die Fußgängerzone zu marschieren! Und meine Wege finde ich auch! . Zumindest bis zur Uni und zurück…

- hat 30 000 Studenten!

- hat eine Flughafen-Mensa! Es gibt 9 Linien, in der Eingangshalle kann man sich auf Monitoren raussuchen, welche Linie heute wo hin fliegt, sprich was sich am Ende der Monsterschlange verbirgt. Reis mit Jägerschnitzel, oder Pommes mit gefollter Paprika… gar nicht so schlecht das Essen!

- mag mich nicht! Zumindest die Telekom mag mich nicht! Irgendwelche komischen Kabel verlegen die da im Boden, sodass ich nur von ihnen mein Internet herbekomm, und nichtmal das geben sie mir! – Ich sitz mit meinem Klapptop an der Uni… Zusammen mit ca. 25 anderen Studenten, die unter besagter rosa Firma leiden! Mittwoch soll es soweit sein… ich hoffe!

Kurzfassung: Mir geht es gut, ich lebe noch und gewöhne mich Schritt für Schritt an meine neue Wahlheimat. Meine Albträume werden weniger und langsam lerne ich Menschen kennen!

Doch es gab auch einsame Momente… und bessere Zeiten und eine Sache ist mir wieder ganz neu aufgegangen:

Jesus ist genial! Nicht das das was neues wär, aber dennoch ganz neu erlebbar für mich! Zum Einen ist er natürlich da! Das allein ist schonmal genial! Aber als ob das noch nicht genug wär, schenkt er uns Christen die Gemeinschaft mit anderen! Ich hab mich in den letzten Tagen mit einigen Leuten unterhalten, viele MEnschen kennengelernt. Aber nur einmal bin ich bis 1 Uhr nachts in einer Bar gesessen und hab mich die ganze Zeit super Unterhalten! Das war nach dem SFC(Studenten Für Christus)-Kreis! Genial wie Jesus die Basis sein kann, für eine super Gemeinschaft, auch wenn man sich noch gar nicht kennt! Genial!

Bald mehr!



Umzug Teil 2
2. Oktober 2008, 0:40
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wer zu viel umzieht muss wieder was zurückziehen… klingt blöd ist aber so! Bzw. es ist blöd! Ich bin blöd! Da hab ich doch glatt wichtige Dokumente mit nach KA genommen, die ich heute dingend gebraucht hab. Was macht der intelligente Mensch, der leider nicht so intelligent war, das Zeug gleich hier in RT zu lassen, dann? Er setzt sich in den Zug, fährt 2,5 Stunden mit dem Zug nach KA, liefert dort gleich noch ein paar Kleider ab, holt besagte Papiere, und fährt wieder 2,5 Stunden zurück… intelligent der zurünftige Physik-Student, muss ich schon sagen!

Da könnte ich glatt ein bisschen philosophieren. Oder sagen wir über das Leben nachdenken (ich mag die Philosophie an sich nicht so…)!

Wer zu viel tut als eigentlich nötig, der manövriert sich nur noch mehr in die Bredullie!

Neben mir können da noch einige ein Lied singen! Mir fällt da gerade der Kollege Mose ein. Gott mein, er soll zu dem Felsen reden, das reicht damit da Wasser raus kommt. Was macht Mose? Ein bisschen mehr kann ja nicht schaden, sprach’s und schlug zweimal auf den Falsen! Deswegen durfte er nicht ins versprochene Land Kanaan, sondern es nur vor außen sehen. (Nachzulesen in 4. Mose 20)

Viel hilft viel! – Aber es ist nicht immer nötig, manchmal sogar hinderlich!

Warum soll ich dieses und jenes leisten? Warum Gesetze aufstellen um meine Religiosität zu stimulieren? Warum einen spirituellen Kodex uas do’s und don’t’s schreiben? Warum Mohammed, Buddha oder sonstwen hinterher rennen?

Wo doch Jesus schon alles getan hat?

So viel wie nötig – so wenig wie möglich! Wäre auch für mein Studium ein gutes Motto… Was aber viel wichtiger ist: Jesus reicht!